Teleporter (InX)
Ein Teleporter ist ein technisches Transportsystem zur unmittelbaren Verlagerung von Personen oder anderen geeigneten Objekten zwischen zwei räumlich voneinander entfernten Positionen. Die Technologie basiert auf der gezielten Manipulation der lokalen Raumzeit und einer Faltung des Raumes zwischen Ausgangs- und Zielpunkt. Die Person wird dabei nicht in ihre Bestandteile zerlegt, digital übertragen und am Zielort wieder zusammengesetzt. Der Körper bleibt während des gesamten Vorgangs physisch intakt. Stattdessen wird die räumliche Distanz zwischen Ausgangs- und Zielpunkt durch die Raumfaltung praktisch aufgehoben.
Funktionsweise
Ein Teleporter erfasst die räumlichen Bedingungen am Ausgangs- und Zielpunkt und berechnet einen Transversalkorridor durch die Raumzeit. Dieser Korridor verbindet zwei normalerweise voneinander entfernte Positionen unmittelbar miteinander. Während der Aktivierung wird der Raum innerhalb des Wirkungsbereichs stark verzerrt. Für die transportierten Personen kann die Umgebung dabei wie ein verschwommener, schimmernder Tunnel aus Licht und Schatten erscheinen. Die eigentliche Bewegung durch den gefalteten Raum erfolgt ohne nennenswerte Reisezeit. Die Technologie manipuliert dabei die Raumzeit selbst. Sie verändert nicht die materielle Zusammensetzung der transportierten Personen.
Transportvorgang
Bei einem Personentransport müssen die zu transportierenden Personen eng Rücken an Rücken zusammenstehen, bevor das Transportfeld aktiviert wird. Dadurch werden sie gemeinsam vom Feld erfasst und als zusammenhängende Transportgruppe durch die Raumfaltung geführt. Mit der Aktivierung entsteht ein deutlich abgegrenztes Transportfeld. Die Umgebung innerhalb dieses Bereichs erscheint optisch verzerrt und verschwommen, während die Grenze des Feldes deutlich von der Umgebung abgegrenzt ist. Die Teleportation erfolgt anschließend unmittelbar. Für die transportierten Personen gibt es keine normale Flugstrecke zwischen Ausgangs- und Zielpunkt.
Transportfeld
Das Transportfeld ist nicht lediglich eine optische Erscheinung. Seine Grenze stellt eine physikalisch gefährliche Zone dar. Die Kanten des Feldes besitzen eine scharfe räumliche Wirkung. Personen oder Körperteile, die sich während der Aktivierung zu nahe an der Grenze befinden oder über den definierten Feldbereich hinausragen, können beim Durchgang durch die Raumfaltung schwer verletzt werden. Insbesondere besteht die Gefahr, dass Körperteile oder Gliedmaßen an der Feldgrenze abgeschnitten werden. Der sichere Betrieb setzt deshalb voraus, dass sich alle zu transportierenden Personen vollständig innerhalb des vorgesehenen Feldes befinden.
Zielbestimmung
Vor einer Teleportation müssen Ausgangs- und Zielkoordinaten eindeutig bestimmt werden. Die Systeme erfassen die räumliche Struktur zwischen beiden Punkten und berechnen daraus den Transversalkorridor. Eine fehlerhafte Zielbestimmung kann zu einer Delokalisierung führen. Dabei kann eine Person am Zielpunkt teilweise oder vollständig innerhalb eines festen Objekts erscheinen, beispielsweise in einem Felsen, einem Gebäude oder einem Baum. Aus diesem Grund ist die Wahl eines geeigneten und ausreichend freien Zielbereichs von entscheidender Bedeutung.
Bewegung während der Teleportation
Ein Teleporter sollte während der Aktivierung möglichst aus einem stabilen Zustand heraus verwendet werden. Bewegungen des Ausgangssystems oder andere Veränderungen der räumlichen Bedingungen können die Genauigkeit des Transports beeinträchtigen. Insbesondere bei einer Teleportation aus einem bewegten Fahrzeug besteht das Risiko einer fehlerhaften räumlichen Zuordnung. Deshalb wird für einen sicheren Transport grundsätzlich ein stabiler Ausgangszustand bevorzugt. Trotz dieser Einschränkung können Teleporter auch von Raumfahrzeugen aus eingesetzt werden. Die Technologie ermöglicht beispielsweise die direkte Verlagerung von Personen von einem Raumschiff auf die Oberfläche eines Planeten.
Reichweite
Teleporter sind insbesondere für kurze bis mittlere Distanzen geeignet. Die Entfernung zwischen Ausgangs- und Zielpunkt beeinflusst die Anforderungen an die Berechnung und Stabilität der Raumfaltung. Eine Teleportation ist keine gewöhnliche Fortbewegung durch den Raum. Auch größere Entfernungen können grundsätzlich durch eine entsprechende Raumfaltung überbrückt werden, sofern die technischen Voraussetzungen und eine ausreichende Präzision der Zielbestimmung gegeben sind.
Sicherheit
Die Raumfaltung ist ein technisch anspruchsvoller und potenziell gefährlicher Vorgang. Eine Störung des erzeugten Transversalkorridors kann schwerwiegende Folgen für alles haben, was sich innerhalb des Transportfeldes befindet. Zu den bekannten Gefahren gehören:
- fehlerhafte Zielbestimmung
- Delokalisierung innerhalb fester Objekte
- Verletzungen durch die Feldgrenzen
- Verlust von Körperteilen bei einem Herausragen aus dem Transportfeld
- Zusammenbruch des Transversalkorridors
- Verletzungen oder Tod bei einer instabilen Raumfaltung
Eine präzise Positionsbestimmung und die korrekte Positionierung aller transportierten Personen sind daher grundlegende Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb.
Bauformen
Teleporter können sowohl als eigenständige Anlagen als auch als integrierte Systeme in größeren technischen Einrichtungen eingesetzt werden. Raumschiffe können über integrierte Teleporter verfügen. Ein solcher Teleporter kann beispielsweise genutzt werden, um Personen zwischen einem Schiff und einem geeigneten Zielgebiet auf einem Planeten zu transportieren. Auch stationäre Teleportationssysteme sind möglich. Ihre genaue Bauform richtet sich nach dem vorgesehenen Einsatzbereich und der Anzahl der zu transportierenden Personen.
Abgrenzung zu Molekültransportern
Die moderne Teleportationstechnologie unterscheidet sich grundlegend von älteren Konzepten, bei denen ein Körper zunächst in einzelne Moleküle zerlegt und anschließend am Zielort wieder zusammengesetzt wird. Bei der Raumfaltung bleibt die materielle Struktur des Transportierten erhalten. Es findet keine molekulare Übertragung und keine anschließende Rekonstruktion des Körpers statt. Dadurch entfällt insbesondere das Risiko, dass die biologische Struktur einer Person während einer molekularen Rekonstruktion fehlerhaft zusammengesetzt wird.