Anshin Yatai (InX)
Anshin Yatai
Das Anshin Yatai ist ein gastronomischer Betrieb, der aus dem von Vanu Atu gegründeten Anshin Shokudō hervorgeht. Das Restaurant erweitert das ursprüngliche Konzept des Lebensmittelgeschäfts um zubereitete Speisen und gemeinsames Essen.
Das Anshin Yatai wird zunächst als kleiner Imbiss in einem Anbau des Anshin Shokudō in Aru auf Argon Prime betrieben. Mit wachsendem Erfolg entwickelt es sich zu einem eigenständigen Restaurantkonzept und später zu einem Pilotbetrieb innerhalb von Omni-Food Products.
Entstehung
- Das Anshin Yatai entsteht als Erweiterung des Anshin Shokudō.
- Tori Grau investiert rund 50.000 Credits in den kleinen Anbau.
- Vanu Atu und Roland beteiligen sich ebenfalls finanziell.
- Tori wird offiziell als Besitzer des Anshin Yatai eingetragen und fungiert praktisch als Mieter des Anbaus.
- Das Grundstück und das ursprüngliche Geschäft gehören weiterhin Vanu.
- Vanu kann den Imbiss aufgrund ihrer Verantwortung für das Anshin Shokudō nicht gleichzeitig selbst betreuen.
- Daher wird vereinbart, daß 70 % der Einnahmen an Vanu gehen.
- Der starke Besucherandrang ermöglicht es Vanu, zusätzliches Personal einzustellen.
Entwicklung zum Restaurant
- Das Anshin Yatai beginnt als kleiner Imbiss.
- Mit steigender Nachfrage wächst der gastronomische Bereich.
- Bereits nach einem Jahr bestehen auf Argon Prime mehr als ein Dutzend Anshin Shokudō-Standorte, denen jeweils ein Yatai angeschlossen ist.
- Die Yatais sind zu diesem Zeitpunkt keine einfachen Imbisse mehr, sondern besitzen die Größe kleiner Restaurants.
- Das Konzept wird damit von einem einzelnen gastronomischen Betrieb zu einem wiederholbaren Restaurantmodell weiterentwickelt.
- Das Anshin Yatai dient später als Pilotbetrieb für Omni-Food Products.
Konzept
Das ursprüngliche Anshin Shokudō konzentriert sich auf Lebensmittel, die insbesondere für Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten geeignet sind. Das Anshin Yatai erweitert dieses Konzept um die Möglichkeit, entsprechende Lebensmittel direkt als zubereitete Mahlzeiten anzubieten. Das gastronomische Konzept beschränkt sich dabei nicht auf Argonen. Die Gerichte werden zunehmend so entwickelt, daß sie von mehreren Spezies vertragen und konsumiert werden können. Dadurch entwickelt sich das Anshin Yatai zu einem speziesübergreifenden gastronomischen Konzept. Tori beschreibt die Erweiterung des ursprünglichen Geschäfts später als Entwicklung von reinen Produkten hin zu „Erfahrungen“, „Geschmack“, „Teilhabe“ und „Normalität“. Das gemeinsame Essen wird damit als eigenständiger Bestandteil des ursprünglichen Anshin-Konzepts verstanden.
Speziesübergreifende Gastronomie
- Die Anshin Yatais werden nicht nur von Argonen besucht.
- Auch Teladi, Paraniden, Split und Boronen gehören zur Kundschaft.
- Die zunehmende Nachfrage anderer Spezies übertrifft zunächst Toris Erwartungen.
- Der Erfolg beruht unter anderem darauf, daß die Restaurants Gerichte anbieten, die für mehrere Spezies verträglich sind.
Ausstattung
Ein Anshin Yatai in Gunnia wird ausdrücklich als für mehrere Spezies ausgelegtes Restaurant beschrieben.
Die Ausstattung umfaßt unter anderem:
- unterschiedliche Sitzhöhen,
- unterschiedlich geformte Tische,
- separate Wasserbeckenbereiche für Boronen,
- breitere Durchgänge für größere Spezies wie Paranide.
Das Restaurant besitzt breite Fensterfronten und warme Holzpaneele. Die Gestaltung bleibt bewußt schlicht.
Speisen
Die Speisekarte wird im Zuge der Expansion und der Forschung an speziesübergreifenden Lebensmitteln kontinuierlich erweitert. Unter anderem werden verschiedene boronische Lebensmittel untersucht. Dabei werden nicht ausschließlich ursprüngliche boronische Rohstoffe verwendet. Stattdessen werden auch argonische Grundstoffe an die Ernährungsbedürfnisse der Boronen angepaßt. Tori Grau beschreibt später, daß in den Anshin Yatais überwiegend argonische Nahrungsmittel verwendet werden, die teilweise durch speziesbezogene Bestandteile ergänzt werden. Als Grundlage dienen unter anderem argonisches Plankton und argonische Algen, die für die Bedürfnisse der Boronen angepaßt werden.
Boronische Lebensmittel
- Gemeinsam mit Vanu Atu experimentiert Tori mit verschiedenen Varianten boronischer Lebensmittel.
- Unterschiedliche Wasserarten führen zu unterschiedlichen Geschmacksprofilen.
- Einige Varianten erweisen sich als ungeeignet.
- Andere Varianten können als Bestandteile oder Gewürze weiterverwendet werden.
- Bei den dokumentierten Experimenten treten bei den beteiligten Boronen keine gesundheitlichen Probleme auf.
- Die Ergebnisse fließen anschließend in die Speisekarten der Anshin Yatais ein.
2Go-Angebot
Das Anshin Yatai verfügt neben dem Restaurantbetrieb über einen Verkaufsbereich des Anshin Shokudō.
Dort werden unter anderem fertige 2Go-Menüs angeboten. Dazu gehören:
- stapelbare Boxen,
- vakuumversiegelte Gerichte,
- konservierte Spezialitäten, die auch für längere Raumflüge vorgesehen sind.
Der Verkaufsbereich verbindet damit das ursprüngliche Lebensmittelhandelskonzept des Anshin Shokudō mit dem gastronomischen Angebot des Anshin Yatai.
Lieferdienst
In der frühen Phase übernimmt Tori Grau selbst Lieferungen. Dafür kauft er einen gebrauchten Liefer-Hoverlaster für ungefähr 25.000 Credits. Nach Feierabend liefert er Grundnahrungsmittel und einige Standardgerichte an Personen, die nicht mehr gut zu Fuß sind oder niemanden haben, der ihnen Lebensmittel bringen kann. Der Lieferdienst steht damit in direktem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Anspruch des Anshin-Konzepts, den Zugang zu geeigneter Nahrung zu erleichtern.
Standorte
Das ursprüngliche Anshin Yatai befindet sich als Anbau beim Anshin Shokudō in Aru. Mit der Expansion entstehen weitere Anshin Yatais. Ein ausdrücklich beschriebenes Restaurant befindet sich in Gunnia, nur wenige Straßenzüge vom großen Raumhafen entfernt. Später existieren auf Argon Prime mehr als ein Dutzend Anshin Shokudō mit jeweils angeschlossenem Yatai.
Unternehmensstruktur
Mit zunehmender Expansion wird das Anshin-Konzept in die Unternehmensstruktur von Universal Nourishment Organization eingebunden. Die Verarbeitung und der Verkauf von Lebensmitteln werden Omni-Food Products übertragen. Das Anshin Yatai fungiert dabei als Pilotbetrieb für diesen Geschäftsbereich. Vanu Atu übernimmt die Leitung des gastronomischen Bereichs. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:
- Menüs,
- Personal,
- betriebliche Abläufe.
Das Anshin Yatai bleibt damit eng mit der ursprünglichen Arbeit von Vanu verbunden. Im Zuge der Expansion gibt Vanu die direkte Aufsicht über einzelne Anshin Shokudō und Yatais zunehmend ab. Die persönliche Betreuung jedes einzelnen Standorts ist mit der wachsenden Zahl der Betriebe nicht mehr möglich.
Wirtschaftliche Bedeutung
Das Anshin Yatai entwickelt sich von einem kleinen Imbiss zu einem erfolgreichen Restaurantkonzept. Die Nachfrage wächst schließlich schneller als die vorhandenen Produktionskapazitäten. Zu einem späteren Zeitpunkt können die bestehenden Anshin Shokudō und Anshin Yatais auf Argon Prime mit den verfügbaren Importen gerade noch zuverlässig versorgt werden. Die zunehmende Zahl der Restaurants und Gäste erhöht den Bedarf an Rohstoffen entsprechend. Die Anshin Yatais sind dadurch ein wesentlicher Abnehmer der von Omni-Food Products verarbeiteten Lebensmittel.
Bedeutung für Tori Grau
Das Anshin Yatai besitzt für Tori Grau neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung auch eine persönliche Bedeutung. Das Restaurant entsteht aus seiner Zusammenarbeit mit Vanu Atu und wird zu einem der ersten gemeinsamen Projekte der beiden. Später erinnert sich Tori an das Anshin Shokudō und Anshin Yatai als den Ausgangspunkt einer Entwicklung, die ursprünglich mit seinem persönlichen Problem der Nahrungsmittelunverträglichkeit begann und sich schließlich zu einem Projekt für die Versorgung verschiedener Spezies ausweitete.
Trivia & Varia
- „Yatai“ (屋台) bezeichnet im Japanischen ursprünglich einen mobilen Verkaufsstand beziehungsweise einen Straßenimbiss.
- Im Gegensatz dazu bezeichnet „Shokudō“ (食堂) ein Speiselokal beziehungsweise eine einfache Gaststätte.
- Die Bezeichnung „Anshin Yatai“ verbindet damit den Namen des ursprünglichen Anshin Shokudō mit der Idee eines gastronomischen Imbissbetriebs.