Nordmeer (InX)

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Nordmeer ist ein Meer im nördlichen Bereich von Argon Prime. Es liegt an der Küstenregion von Uros und spielt sowohl für die dortige Fischerei als auch für die landwirtschaftliche und biologische Nutzung der Region eine Rolle.

Geografie und Natur

Das Nordmeer grenzt an die ländlich geprägten Gebiete von Uros. Von der Oberfläche aus sind in der Region ausgedehnte Bestände von Algen und anderen Meerespflanzen sichtbar. Die dort vorkommende Biomasse bildet einen auffälligen grünen Bereich in den nördlichen Breitengraden von Argon Prime. In den Küstenregionen werden Algenbestände und weitere Meerespflanzen genutzt beziehungsweise untersucht. Die dortige biologische Produktion steht in Zusammenhang mit den landwirtschaftlichen Betrieben der Region. Insbesondere die Haltung von Argnus trägt durch die anfallenden organischen Hinterlassenschaften zur Fruchtbarkeit der Umgebung bei.

Fischerei

Die Gewässer des Nordmeerbereichs werden von Fischereibetrieben genutzt. Die Fischer von Uros sind traditionell auf den Fang von Fischen angewiesen. Zeitweise kam es zu erheblichen Problemen für die Fischerei. Ein großer landwirtschaftlicher Betrieb in der Region wurde von ansässigen Farmern und Ranchern beschuldigt, Produktionsreste unsachgemäß zu lagern. Es bestand der Verdacht, dass Rückstände in das Nordmeer gelangten oder absichtlich eingeleitet wurden, um Entsorgungskosten einzusparen. In der Folge gingen die Fangquoten der örtlichen Fischereibetriebe zurück. Gleichzeitig veränderte sich die Wasserqualität. Gegen den betreffenden Betrieb wurden zwar Strafen verhängt, die Probleme waren damit jedoch zunächst nicht vollständig beseitigt.

Algen- und Planktonkultivierung

Tori Grau erkannte das wirtschaftliche und ökologische Potenzial der in der Region vorhandenen Algenbestände. Anstatt ausschließlich auf die Fischerei zu setzen, schlug er eine Diversifizierung durch die Kultivierung von Algen und Plankton vor. Die Fischer standen dieser Idee zunächst skeptisch gegenüber. Die Produktion begann schließlich dennoch. Dabei wurde nicht nur die wirtschaftliche Nutzung der vorhandenen Biomasse verfolgt. Die gezielte Kultivierung von Algen und Plankton sollte auch die natürliche Nahrungskette unterstützen. Phytoplankton und andere Mikroorganismen dienen als Nahrungsgrundlage für kleinere Wasserorganismen. Diese wiederum bilden einen Teil der Nahrung junger Fische. Durch die zusätzliche Produktion von Algen und Plankton erhöhte sich damit das verfügbare Nahrungsangebot innerhalb der Nahrungskette. In den Gewässern rund um Uros zeigten sich daraufhin langfristig zunehmende Fischbestände. Die anfängliche Skepsis der Fischer konnte unter anderem dadurch überwunden werden, dass die wirtschaftlichen Vorteile der neuen Produktionsform deutlich wurden. Florian Van Count spielte dabei eine wichtige Rolle, indem er die mögliche Einnahmequelle hervorhob.

Wirtschaftliche Bedeutung

Das Nordmeer ist Teil des regionalen Wirtschaftsraums von Uros. Neben der Fischerei besitzt insbesondere die Nutzung von Algen und Plankton wirtschaftliche Bedeutung. Die Erzeugnisse aus der Region werden später Bestandteil der Versorgungskette der Universal Nourishment Organization. Kon Mah übernimmt mit einem atmosphärenfähigen Frachter unter anderem den Transport von Algen, Plankton und gelegentlich Fischen aus Uros. Die Produkte werden damit neben Argnu-Fleisch und delexianischem Weizen zu Bestandteilen der regionalen Lieferkette. Das Nordmeer besitzt dadurch nicht nur Bedeutung für die lokale Fischerei, sondern wird mittelbar auch zu einer Quelle für die von Tori Grau aufgebaute Nahrungsmittelversorgung.