Outsider (InX)
Outsider
Die Outsider sind eine interuniversale Existenzform, deren Ursprung außerhalb des X-Universums liegt. Ihre körperliche und technologische Struktur unterscheidet sie grundlegend von den bekannten biologischen Spezies. Outsider bestehen nicht aus herkömmlichem biologischem Gewebe. Ihre Körper sind vollständig aus Qomputronium aufgebaut, einer quantenbasierten Form von Computronium, die gleichzeitig als physische Struktur, Rechensubstrat und Grundlage ihrer Wahrnehmung dient.
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Körperbau
Der Körper eines Outsiders wird als Qörper bezeichnet. Er besitzt eine massiv-säulenartige Grundform und weist keine klassischen Organe auf. Am unteren Ende befinden sich mehrere Tentakel, die der Fortbewegung dienen. Der obere Körperbereich ist kronenartig ausgeprägt und trägt fächer- beziehungsweise antennenartige Strukturen. Ein Qörper besitzt fünf Arme. Jeder Arm verfügt über drei Gelenke und endet in sieben peitschenartigen Tentakeln. Klassische Augen, Ohren, Mundöffnungen oder andere erkennbare Sinnesorgane sind nicht vorhanden. Die Wahrnehmung erfolgt über die quantenbasierte Struktur des Qomputroniums selbst.
Qomputronium
Qomputronium bildet die Grundlage der Outsider. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Computronium basiert Qomputronium auf Qubits. Dadurch können Informationen nicht ausschließlich in voneinander getrennten binären Zuständen verarbeitet werden. Die quantenbasierte Struktur erfüllt gleichzeitig mehrere Funktionen. Sie bildet den physischen Körper, ermöglicht Informationsverarbeitung, dient der Wahrnehmung und unterstützt die Aufnahme und Verarbeitung von Energie. Damit sind Körper und Rechensystem eines Outsiders nicht voneinander getrennt. Der Qörper selbst ist zugleich physische Existenz und hochentwickeltes Rechensystem.
Wahrnehmung und Kommunikation
Outsider benötigen keine klassischen Sinnesorgane. Ihre Wahrnehmung beruht auf der quantenbasierten Struktur ihres Körpers und kann dadurch Vorgänge erfassen, die für gewöhnliche biologische Wahrnehmung nicht zugänglich sind. Eine eindeutige Methode der Kommunikation mit Outsidern ist nicht bekannt. Aufgrund ihrer interuniversalen Existenz und ihrer technologischen Fähigkeiten ist davon auszugehen, dass herkömmliche Kommunikationsverfahren für sie keine wesentliche Bedeutung besitzen.
Energie und Thermodynamik
Die Energieverarbeitung der Outsider steht in direktem Zusammenhang mit ihrem Qomputronium. Bei ihren Rechen- und Lebensprozessen entsteht Abwärme. Diese kann in Form von Energie- und Entropieanomalien an die Umgebung abgegeben werden. Für Beobachter innerhalb des X-Universums können solche Vorgänge als ungewöhnliche kosmische Phänomene erscheinen. Dazu gehören unter anderem Strahlungsausbrüche, ungewöhnliche thermodynamische Prozesse und lokale Veränderungen physikalischer Bedingungen. Die Outsider sind in der Lage, Energieflüsse in einer Weise zu beeinflussen, die mit den Möglichkeiten gewöhnlicher Zivilisationen nicht vergleichbar ist.
Physikalische Fähigkeiten
Outsider besitzen Fähigkeiten, die weit über konventionelle Technologie hinausgehen. Zu den bekannten beziehungsweise ihnen zugeschriebenen Fähigkeiten gehören:
- Beeinflussung fundamentaler physikalischer Konstanten
- Kontrolle beziehungsweise Manipulation großräumiger Energieflüsse
- interuniversale Fortbewegung
- extrem hohe Rechenleistungen
- Simulation komplexer Systeme und kosmischer Prozesse
- Verarbeitung von Informationen auf quantenmechanischer Grundlage
- Veränderung beziehungsweise Rekonstruktion ihrer eigenen körperlichen Struktur
Die Manipulation physikalischer Konstanten stellt eine der außergewöhnlichsten bekannten Fähigkeiten der Outsider dar. Bereits geringfügige Veränderungen grundlegender Naturkonstanten können weitreichende Auswirkungen auf Energie, Materie, Gravitation und thermodynamische Prozesse haben.
Fortbewegung
Outsider sind nicht auf das bestehende Sprungtornetzwerk angewiesen. Ihre Technologie ermöglicht interuniversale Übergänge und damit Bewegungen zwischen Bereichen der Realität, die für die bekannten Völker nicht erreichbar sind. Die Dimension ihrer technologischen Möglichkeiten macht eine direkte Einordnung in die bekannten Raumfahrtklassen unmöglich.
Technologische Einordnung
Die technologische Leistungsfähigkeit der Outsider übersteigt diejenige der bekannten Zivilisationen des X-Universums erheblich. Selbst das Alte Volk und die Sohnen verfügen nicht über dieselbe technologische Grundlage. Während das Alte Volk auf klassisches, bitbasiertes Computronium zurückgreift, verwenden die Outsider Qomputronium auf Qubit-Basis. Der Unterschied betrifft nicht lediglich die Rechengeschwindigkeit. Die quantenbasierte Struktur ermöglicht eine grundsätzlich andere Verbindung von Materie, Energie, Wahrnehmung und Informationsverarbeitung.
Verhältnis zu anderen Existenzformen
Die Outsider stehen außerhalb der bekannten biologischen und technologischen Entwicklungslinien des X-Universums. Sie sind weder eine Weiterentwicklung des Alten Volkes noch der Sohnen. Ebenso bestehen keine bekannten Verwandtschaftsverhältnisse zu den biologischen Spezies des bekannten Universums. Ihre Existenz außerhalb des eigenen Universums macht sie zu einer grundsätzlich eigenständigen kosmischen Existenzform.
Biologie
Eine biologische Klassifizierung der Outsider ist nicht möglich. Sie besitzen keine klassische Biologie und keine bekannten biologischen Organsysteme. Ihr Körper besteht vollständig aus Qomputronium. Dementsprechend lassen sich bekannte Kategorien wie Stoffwechsel, Organfunktion, Blutkreislauf oder klassische Fortpflanzung nicht ohne Weiteres auf Outsider übertragen. Auch eine Einteilung in biologische Geschlechter ist nicht bekannt.
Individualität und Existenzform
Ob jeder Qörper ein eigenständiges Individuum darstellt oder ob mehrere Qörper Bestandteile einer übergeordneten Existenzform sind, ist nicht abschließend bekannt. Aufgrund der vollständigen Integration von Körper, Informationsverarbeitung und Wahrnehmung ist eine klare Trennung zwischen Individuum und technischem System bei Outsidern nicht möglich. Ihre Existenzform unterscheidet sich damit grundlegend von biologischen Lebewesen und auch von den bekannten künstlichen Intelligenzen.
Klassifikation
Die Outsider lassen sich aufgrund ihrer Eigenschaften nicht sinnvoll in die üblichen Kategorien von Spezies, künstlicher Intelligenz oder Maschine einordnen. Sie stellen eine eigenständige Form intelligenter Existenz dar, bei der Materie, Energie, Information und Berechnung in einer einzigen Struktur miteinander verbunden sind. Bekannte Merkmale:
- interuniversale Herkunft
- vollständig aus Qomputronium bestehende Körper
- quantenbasierte Informationsverarbeitung
- keine klassischen Organe
- fünf Arme mit jeweils sieben Endtentakeln
- drei Gelenke pro Arm
- Tentakel zur Fortbewegung
- kronenartige obere Körperstruktur
- keine erkennbaren klassischen Sinnesorgane
- Manipulation von Energieflüssen
- mögliche Beeinflussung fundamentaler Naturkonstanten
- interuniversale Technologie
- keine bekannte biologische Fortpflanzung
- keine bekannte Einteilung in biologische Geschlechter