Starwolf (InX)
Starwolf
Starwolf ist eine über das Aldrin Shared Knowledgebase abrufbare Science-Fiction-Serie. Die Serie handelt von einem kleinen Raumschiff und seiner Besatzung, die durch ungewöhnliche Raumgebiete reist und dabei unbekannte Phänomene untersucht beziehungsweise verfolgt.
Das Schiff
Das zentrale Schiff der Serie besitzt ein schlankes, beinahe organisch wirkendes Design. Es weist keine ausgeprägten geraden Kanten oder harte Symmetrie auf. Seine äußere Erscheinung vermittelt vielmehr den Eindruck eines lebenden Organismus. Das Schiff bewegt sich durch sogenannte dynamische Zonen. Dabei handelt es sich um Raumgebiete, in denen sich die Eigenschaften des Raumes ungewöhnlich verhalten. Licht kann sich krümmen, während Strukturen scheinbar zerfallen und sich anschließend neu formen. Das Schiff verwendet dabei keinen erkennbaren konventionellen Antrieb. Statt sichtbaren Schubs bewegt es sich gleitend durch den Raum. Richtung und Geschwindigkeit können dabei abrupt verändert werden. Die Bewegungen wirken weniger wie ein klassischer Flug und eher wie eine unmittelbare Wechselwirkung mit dem Raum.
Antrieb und Navigation
Die Fortbewegung des Schiffes basiert auf einer Form von Resonanz und Anpassung. Die Bewegungen sind nicht starr vorgegeben. Das Schiff reagiert auf die Umgebung und verändert seine Bewegung entsprechend. Dadurch kann es sich durch instabile oder ungewöhnliche Raumgebiete bewegen. Die Art der Fortbewegung wird in der Serie als etwas dargestellt, das eher einem lebenden oder reagierenden System als einem konventionellen Raumschiff entspricht.
Besatzung
Die Besatzung von Starwolf ist klein. Jedes Mitglied besitzt eine klar definierte Aufgabe. Die Zusammenarbeit der Besatzungsmitglieder basiert jedoch weniger auf einer ausgeprägten Hierarchie als auf:
- Intuition
- Vertrauen
- gegenseitiger Abstimmung
- Anpassungsfähigkeit
Das Zusammenspiel der Besatzung ist ein wesentlicher Bestandteil der Handlung.
Mensch und Schiff
Das Verhältnis zwischen Besatzung und Schiff wird nicht ausschließlich als Verhältnis zwischen Pilot und Maschine dargestellt. Das Schiff übernimmt teilweise die Funktion eines Partners. Die Interaktion zwischen Pilot und Schiffssystem vermittelt den Eindruck, daß die Besatzung nicht lediglich Befehle an eine passive Maschine übermittelt. Vielmehr reagiert das Schiff auf die Handlungen seiner Besatzung und unterstützt deren Entscheidungen.
Dynamische Zonen
Die sogenannten dynamischen Zonen gehören zu den zentralen Elementen der Serie. Innerhalb dieser Zonen verhält sich der Raum nicht normal. Licht kann seine Ausbreitungsrichtung verändern. Strukturen können sich auflösen und anschließend neu bilden. Für ein gewöhnliches Raumschiff wären solche Gebiete potentiell gefährlich. Das Starwolf-Schiff ist jedoch speziell darauf ausgelegt, mit diesen Veränderungen umzugehen.
Handlungselemente
Die Serie verbindet Raumfahrt mit der Erforschung unbekannter Gebiete. Die Besatzung bewegt sich durch Bereiche, deren Eigenschaften nicht vollständig vorhersehbar sind. Dabei spielen unbekannte Zonen, die Anpassungsfähigkeit des Schiffes und die Zusammenarbeit der Besatzung eine zentrale Rolle. Die geringe Größe der Besatzung verstärkt dabei die Bedeutung jedes einzelnen Mitglieds.
Wahrnehmung in der aldrianischen Gesellschaft
Starwolf ist auch außerhalb seines unmittelbaren Handlungszusammenhangs bekannt. Tori Grau kennt die Serie und ruft sie während einer Reise über die Aldrin Shared Knowledgebase ab. Für Tori besitzt die Serie eine besondere Wirkung, da bestimmte Eigenschaften des Starwolf-Schiffes ihn an die tatsächliche Technologie und Mentalität der Aldrianer erinnern. Insbesondere die Kombination aus Geschwindigkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erscheint ihm bemerkenswert. Tori erkennt Parallelen zwischen dem Verhalten des Starwolf-Schiffes und der Konstruktion aldrianischer Schiffe.
Starwolf und Aldrin
Für Tori wirkt die Ähnlichkeit zwischen der Fiktion und der Realität ungewöhnlich. Die aldrianischen Schiffe sind ebenfalls auf hohe Geschwindigkeit und flexible Bewegungen ausgelegt. Sie setzen nicht primär auf massive Flotten oder schwere Konstruktionen, sondern auf Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit. Dadurch erinnert ihn Starwolf an die tatsächliche Raumfahrt der Aldrianer. Tori kommt während der Betrachtung der Serie zu dem Eindruck, daß die Aldrianer ein Schiff wie das Starwolf-Schiff möglicherweise tatsächlich hätten bauen können.
Bedeutung für Tori Grau
Tori nutzt Starwolf während einer Reise von Aldrin aus, um sich von den politischen und strategischen Entwicklungen abzulenken. Zuvor hatte er über die mögliche Eskalation zwischen Terranern, Argonen und Aldrianern sowie die Bedeutung von DECA nachgedacht. Die Serie bietet ihm eine Möglichkeit, diese Gedanken vorübergehend beiseitezuschieben. Er betrachtet dabei jedoch nicht nur die Handlung. Aufgrund seiner Kenntnisse über Raumfahrt und Technologie analysiert er insbesondere das Schiff, dessen Bewegungsmuster und die Zusammenarbeit zwischen Pilot und System. Die Serie beschäftigt ihn deshalb stärker, als es eine gewöhnliche Unterhaltung tun würde.
Fiktion und Realität
Tori erkennt während der Wiedergabe, daß Starwolf trotz seines fiktiven Charakters Elemente enthält, die in seiner neuen Realität tatsächlich existieren oder zumindest technisch plausibel erscheinen. Für ihn verschwimmt dadurch teilweise die Grenze zwischen Science-Fiction und Realität. Die Serie bleibt dennoch eine fiktionale Produktion. Tori empfindet gerade diese unerwartete Nähe zu seiner neuen Realität als bemerkenswert.
Trivia & Varia
- Starwolf ist eine fiktionale Serie innerhalb der Welt von Isekai no Xistence.